Sprache: de | en | fr
Passepartout-Werkstatt Passepartout-Werkstatt

Passepartouts individuell gestalten

Wenn Sie Ihrem Passepartout ein unverwechselbares, einzigartiges Design geben wollen, sind Sie bei uns genau an der richtigen Adresse. Zu unseren hochwertigen Passepartouts und den verschiedenen Ausschnitten, die individuell nach Ihren Wünschen angepasst werden können, bieten wir Ihnen eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten an, die das Exponat besonders gekonnt in Szene setzen können.

Verzierungen

Besonders bei modernen Exponaten wie Grafiken oder Fotos kann eine Verzierung ein attraktives Gestaltungselement sein, und die Möglichkeiten, eine solche Verzierung im Passepartout zu platzieren, sind ausgesprochen vielfältig. Im Folgenden wollen wir daher auf einige exemplarisch eingehen, wobei die Darstellung aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat.

Doppel-Passepartouts oder Mehrfach-Passepartouts: Ein beliebtes Gestaltungselement sind die so genannten Doppel-Passepartouts. Das Vorgehen ist dabei so einfach wie wirkungsvoll. Wie es der Name bereits vermuten lässt, werden zwei Passepartouts übereinander gelegt, es ist also ein doppeltes Passepartout. Das untere Passepartout, dessen Bildausschnitt den Abmaßen des Exponats angepasst ist, hat dabei einen etwas kleineren Ausschnitt als das oben liegende Passepartout. So sind beide Ränder, die des unteren und die des oberen Passepartouts sichtbar, und es entsteht eine attraktive Tiefenwirkung.
Natürlich kann die Wahl eines Doppelpassepartouts auch der Beschaffenheit des Werks geschuldet sein oder praktische Gründe haben. Wenn es beispielsweise so ist, dass die maximale Stärke von 4,1 mm für das Passepartout nicht ausreicht, um ausreichend Abstand zwischen das Exponat und das Glas zu bringen, so kann man durch das Doppel-Passepartout mit z.B. je 3 mm eine höhere Distanz erzielen.
Ein Doppel-Passepartout kann natürlich auch zum Dreifach- oder Vierfach-Passepartout erweitert werden. Sie erzielen dann automatisch eine noch größere Tiefenwirkung.

Schattenfugen sind ein besonders wirkungsvolles Gestaltungselement. Für eine Schattenfuge benötigen wir ein Passepartout, das unterlegt ist, so dass zwischen dem Passepartout und dem Exponat eine kleine Fuge entsteht, die einen Schatten wirft – die Schattenfuge. Sie kann auch mit derselben Technik bei Doppel- oder Mehrfachpassepartouts angewandt werden. Tatsächlich ist eine Schattenfuge mit recht geringem Aufwand leicht selbst herzustellen. So kann man, um den Abstand zwischen Exponat und Passepartout oder zwischen den Komponenten des Doppel-Passepartouts Reststücke von Passepartouts einfügen. Wenn man ein komplettes Passepartout als Abstandhalter verwenden möchte, damit auch wirklich nichts verrutschen kann, sollte man einplanen, dass der Bildausschnitt des unten liegenden Passepartouts, also des Abstandshalters, mindestens drei Zentimeter größer sein sollte als der Ausschnitt des eigentlichen Passepartouts, oder mit anderen Worten: das Abstand erzeugende Passepartout sollte umlaufend 1,5 cm hinter dem sichtbaren Passepartout zurückstehen.

Rillenschnitte: Beim Rillenschnitt wird in einigem Abstand umlaufend um den Bildausschnitt eine Vertiefung eingekerbt. Man nennt den Rillenschnitt daher auch Kerbschnitt. Die V-förmige, als in die Mitte der Rille spitz zulaufende Einkerbung zeigt die Farbe, die der Kern des Passepartouts hat. Ist der Kern weiß, ist auch der Rillenschnitt weiß, ist der schwarz, ist es auch die Kerbe.
Die Gestaltungmöglichkeiten bei Rillenschnitten sind vielfältig, da man gezielt mit Farben spielen und unterschiedliche Effekte erzeugen kann. Man kann sehr große Kontraste erzielen, wenn der Kern (und damit auch der Rillenschnitt) beispielsweise schwarz, die Oberfläche des Passepartouts aber in Beige gehalten ist. Haben Kern bzw. der Rillenschnitt und Oberfläche des Passepartouts eine ähnliche Farbe, fällt der Effekt natürlich deutlich dezenter - und in unseren Augen ein wenig edler - aus.

Linierungen sind, wie der Name schon sagt, zarte Linien, die von Ihnen selbst auf das Passepartout aufgebracht werden und sich um den Bildausschnitt herum ziehen. Besonders wirkungsvoll sind Linierungen in den Farben Gold und Silber, die jeweils mit 1 mm oder 2 mm Stärke hergestellt werden. Bei Linierungen handelt es sich um eine alte Art der Verzierung, zu deren Charme es gehört, nicht mathematisch exakt ausgeführt zu sein. Diesen sehr präzisen Effekt erhält man eher durch Zierfolien.

Schnittkanten: Die Schnittkanten selbst sind beim Passepartout natürlich per se vorhanden. Je nach Stärke des Kartons können Sie jedoch den Schrägschnitt bearbeiten und so interessante Akzente setzen. Schnittkanten können beispielsweise per Hand eingefärbt werden, was allerdings einer ruhigen Hand und ein wenig Übung bedarf. Mittels einer Folie können Schnittkanten aber auch abgeklebt werden.

Vorstöße sind im Grunde genommen das Gegenteil von Schattenfugen. Um Vorstöße zu erzeugen, wählt man Papierstreifen, die unter dem Passepartout herausschauen. Diese Vorstöße kann man in allen möglichen Farben herstellen und so ganz unterschiedliche Effekte erzeugen – ob Gold, Silber oder leuchtendes Rot, der Kreativität sind hier kaum Grenzen gesetzt. Vorstöße kann man mit wenig Aufwand selbst herstellen. Hierzu nimmt man Papierstreifen von etwa 20mm Stärke und befestigt sie so von hinten am Passepartout, dass sie mindestens 2mm (und maximal 6mm) in den Bildausschnitt hineinragen.

Zierfolien: Zierfolien werden präzise auf das Passepartout aufgebracht und ziehen dann eine sehr exakte, gleichmäßige Linie um den Bildausschnitt herum. Die Folien glänzen in den Farben Gold oder Silber und setzen so das ausgestellte Werk modern und elegant in Szene. Zierfolien bzw. deren Linienbreite können bei uns in unterschiedlichen Stärken bestellt werden.

Prägungen – Unverwechselbares Design

Ein Prägedruck kann Ihr Passepartout einzigartig werden lassen. Durch das Prägen können Sie dem Passepartout im wahrsten Sinne des Wortes Ihren Stempel aufdrücken, mit dem Unterschied, dass Ihr Logo, Firmenname, Initialen oder andere Wunschmotive nicht gestempelt, sondern in das Papier geprägt werden. Der so entstehende 3D-Effekt macht das Passepartout unverwechselbar.
Prägungen können entweder farbig – beispielsweise in Gold oder Silber – oder ohne Farbe als Vertiefung ausgeführt werden. In diesem Fall sprechen wir von einer Blindprägung, die als besonders zeitlos und elegant gilt.

Deaktivieren
Passepartout-Werkstatt




Homepage Homepage