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Passepartout-Werkstatt Passepartout-Werkstatt

Gestaltung der Ränder nach Größe und Art der Arbeit

Vielleicht hört es sich zunächst viel an, wenn wir empfehlen, dass das Passepartout einen Rand von mindestens 5,5 cm haben sollte. Letzten Endes muss man sich aber bewusst machen, dass das Passepartout ja seine eigentliche Wirkung erst mit einer gewissen Präsenz entfalten kann. Berücksichtigt man dann noch, dass durch den Schrägschnitt noch Sichtfläche verloren geht und weiterhin ein kleiner Teil des Passepartoutrandes unter dem Rahmen verschwindet, ergibt sich insgesamt ein Verlust von fast 1 cm. Wirklich sichtbar ist dann vom Passepartout nur noch ein Rand von ca. 4,5 cm.

Wenn das ausgestellte Bild eine gewisse Größe hat, kann ein Passepartout-Rand von 4,5 cm unter Umständen als ausreichend angesehen werden. Werden wir nach unserer Meinung gefragt, so raten wir eher zu einem Passepartout mit 7 cm Rand oder breiter. So wird gewährleistet, dass das ausgestellte Werk auf jeden Fall einen ausreichenden Abstand zu einem eventuell auffälligen Rahmen hat, der den Betrachter ablenken würde oder aber von einer Wand unruhiger Farbgebung.

Kleine Bilder, große Wirkung

Vor allem Arbeiten in kleineren Formaten sind darauf angewiesen, dass sie in einem Passepartout mit breitem Rand ausgestellt werden. Kleinformatige Bilder wirken durch die räumliche Begrenztheit häufig unruhig und verfügen über eine Vielzahl an Details, die erst dann gut zur Geltung kommen, wenn ihre Umgebung durch die vergleichsweise breite Fläche, die das Passepartout abdeckt, beruhigt wird. Unter Umständen kann es also sein, dass das gezeigte Bild deutlich kleiner ist als die Ränder des Passepartouts.

Als Faustregel kann man sich vielleicht merken, dass ein ausgestelltes Bild mit Passepartout mindestens das Format 24 x 24 cm haben sollte. Kleinere Passepartouts, die auch erhältlich sind, bleiben in ihrer Wirkung oft hinter den Passepartouts mit größeren Rändern zurück.

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