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Holz vs. Aluminium

Vorweg die konservatorischen Gesichtspunkte. Manche meinen, dass Aluminimum neutral sei, während Holz Säure enthalte und auch abgibt. Das ist richtig, unserer Ansicht nach aber zu vernachlässigen. Vor allem lassen Holzrahmen das staubdichte Abkleben des Rahmeninhalts zu bzw. es kann eine abschließende Rückwand verwendet werden. Mehr zu all unter konservatorische Einrahmung.

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Alurahmen

Die Zeiten, in denen Aluminiumleisten ausschließlich schmal und matt silberfarben waren, sind lange vorbei. Heute tritt uns eine riesige Auswahl an Profilen bis hin zu breiten Leisten in diversen Farben und Oberflächenausführungen entgegen. Damit lassen sich eine Vielzahl hoch interessanter Rahmungen realisieren, deren Gemeinsamkeit ein konstruktiver, technisch betonter Charakter sein dürfte.


Die meisten Liebhaber aber dürften Aluminium weiterhin in der Gruppe der Künstler & Fotografen haben, die bewusst eine sehr schmale, hinter dem Bild zurücktretende Leiste bevorzugen, deren Rahmen sich robust und langlebig im Ausstellungsbetrieb erweisen. 

Die Falzhöhe von individuellen Alurahmen ist konstruktiv begrenzt und nicht erweiterbar. Wenn Sie problemlos Federn zum Befestigen des Rahmeninhalts nutzen wollen, so müssen Sie ca. 7 mm abziehen. Sie können aber auch die volle Falzhöhe nutzen, wenn Sie den Rahmeninhalt anstelle der Federn mit Kartonstreifen festhalten oder dem Inhalt soviel Füllmaterial - z.B. mehrere Zwischenlegrückwände - hinzufügen, sodas die gesamte Falzhöhe ausgefüllt und eine weitere Befestigung nicht mehr nötig ist.

Noch einmal zurück zur konservatorischen Rahmung. Das Ausfüllen des Inhalts auf die Gesamtfalzhöhe kann mittels dünner, papierstarker Rückwände zehntelmillimetergenau erfolgen. Letztlich kann ein Paket gebildet werden, das so stark ist, dass es unter leichtem Druck eingeschoben werden muss. Dieses sitzt dann so passig im Falz, dass ein Eindringen von Insekten unmöglich und eine staubdichte Abklebung unnötig ist. So betrachtet sind Alurahmen den Holzrahmen vielleicht sogar überlegen. Zumindest, wenn man nicht auf die konservatorische Wirkung des Luftpolsters einer abschließenden Rückwand schwört, die nur bei Holzrahmen möglich ist,

 

Holzrahmen

Ihr Gesamterscheinungsbild ist im weitesten Sinne wärmer. Wenn sie aus hartem Massivholz sind, sind sie Alurahmen in der Beanspruchbarkeit mindestens ebenbürtig.


Oftmals ist das Holz aber nur das Basismaterial, der Träger für edle Furniere oder auch das Poliment, das dann die Oberfläche trägt, sei es nun Lack, Schlagmetall oder auch Echtgold, Echtsiber oder auch Echtplatin.

Sollten Sie auf der Unterseite eines Rahmens erkennen, dass er nicht aus einem massiven Stück Holz besteht sondern aus Streifen verleimt und keilgezinkt ist, so ist dieses kein Nachteil, sondern ein Qualitätsmerkmal, da dies zu auf Dauer geraden Leisten beiträgt.

Bei der Falzhöhe von individuellen Holzrahmen müssen Sie mindestens 3 mm für das sichere Einstiften des Pakets berücksichtigen. Ihre Falzhöhe ist aber theoretisch unbegrenzt, da das Aufdoppeln einer Leiste zur Falzerhöhung problemlos möglich ist. Diese muss nicht auf Gehrung gearbeitet sein, sondern kann stumpf zusammengesetzt werden. 

Der Rahmeninhalt wird eingestiftet und dann staubdicht abgeklebt oder es wird besser noch, eine abschließende Rückwand genutzt, wodurch ein Luftpolster zwischen dieser und der eigentlichen Rückwand entsteht. Mehr zu all dem unter konservatorische Einrahmung,


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