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Wechselrahmen

Wechselrahmen werden mit Glas und einer Rückwand angeboten, die ein einfaches und schnelles Wechseln der Bilder ohne Werkzeug erlauben.

Sie bieten sich für Menschen an, die ihre Bilder öfters wechseln wollen oder müssen und sie eignen sich wegen ihrer einfachen Handhabung ohne Werkzeug auch für Privatpersonen, die ein weniger wertvolles Bild auf Dauer einrahmen wollen.

Für die konservatorische Einrahmung wertvollerer Arbeiten, bei denen der Rahmungsinhalt letztlich staubdicht abgeklebt werden sollte, eignen sich Wechselrahmen nicht.

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Allgemeines

Wir unterscheiden zwischen Wechselrahmen aus Aluminium und Holz sowie über Eck gearbeiteten Vergolderrahmen.

Wechselrahmen werden in Standardgrößen wie z.B. 30 x 40, 40 x 50, 50 x 60 cm, 50 x 70 cm, in DIN-Maßen und inzwischen aber auch in Panoramaformaten angeboten.

In der Regel werden Wechselrahmen mit kantengeschliffenen Floatglas in 2 mm Stärke angeboten. Es gibt inzwischen aber auch Hersteller, die alternative Glassorten anbieten.

Für die Fine Art-Printer unter Ihnen, die Ihre Arbeiten ohne Glas ausstellen wollen, sei noch gesagt, dass Sie nielsen-Wechselrahmen ab 50 Stück einer Serie, Größe und Farbe auch ohne Glas erhalten können.

Die Ausstattung von Wechselrahmen besteht meist einfach nur aus einem einseitig bedruckten Einleger, der umgedreht als Bildträger oder auch Hintergrund dienen kann. Sie können aber auch ein gestanztes Papier-Passepartout bis hin zum Schrägschnitt-Passepartout mit einem oder auch mehreren Ausschnitten angeboten bekommen.

Bei den Rückwänden haben die kleineren Formate häufig sogenannte Fotorückwände, womit kleine Aufsteller gemeint sind, die das schräge Hinstellen des Rahmens ermöglichen. Die Firma Roggenkamp bietet eine alternative Rückwand an und es ist nicht auszuschließen, dass dies künftig auch andere tun.


Rückwandsysteme

Wir bieten Ihnen ausschließlich Wechselrahmen an, bei denen die Rückwand über drehbare Klammern gehalten wird und wir empfehlen Ihnen diese Konstruktionsart.

Abraten möchten wir Ihnen von Rahmen, bei denen zwei oder auch drei lange, gebogene Stahlfedern quer über die Rückwand verlaufen und in einer Nut gehalten werden. Das funktioniert nur, wenn kein Passepartout verwendet wird. Ansonsten wird die Rückwand auf Dauer gegen das Glas gedrückt wird, was optisch unschön und konservatorisch schlecht ist.

Nicht unerwähnt lassen wollen wir die sehr komfortablen Halbe-Magnetrahmen, bei denen der durch magnete gehaltene Rahmen lediglich abgehoben zu werden braucht.

Mögen Sie Halbe-Rahmen, so bietet das System einen kleinen Zusatzkomfort. Der dafür zu zahlende Preis ist aber recht hoch und die Profilauswahl und die Oberflächenausführungen sind stark eingeschränkt. Bei Qualitätsherstellern wie nielsen, Aicham und Spagl steht Ihnen eine weit größere Auswahl zur Verfügung.


Rahmungstipps

Sie sollten immer "von oben" arbeiten. Wichtig ist eine saubere Arbeitsfläche und Umgebung.

Auf die auf den Klammern aufliegende Rückwand legen Sie als Erstes eine Zwischenlegrückwand bzw. das Blatt an dem die Arbeit befestigt ist, dann das Passepartout.

Nun der eigentliche Tipp: Lassen Sie die zuvor geputzte und inzwischen getrocknete Scheibe aus einiger Höhe auf die anderen Elemente herunterfallen.

Der Abstand kann relativ groß sein, da die Federn eine Abfederung bewirken. Gleichzeitig bläst der Luftdruck, der beim Fallen entsteht, eventuelle noch vorhandene letzte kleine Fusseln weg. Es folgt ein letzter Blick, ob wirklich alles klinisch rein ist.

Profis ziehen den Rahmen nun über die Tischkante und drehen die Klammern in den Falz. Wenn Sie es noch nicht sind, drehen Sie den Rahmen auf die Vorderseite und befestigen die Klammern.

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