Language: de | en | fr
Passepartout-Werkstatt Passepartout-Werkstatt

Geschichte 

1986 wurde die Passepartout-Werkstatt von mir, Reinhard Dreger, Jahrgang 1952, in Scharnebeck, nahe Lüneburg, gegründet, nachdem ich als Autodidakt in der Seidenmalerei mehr als ein halbes Jahr vergeblich nach preisgünstigen Schrägschnitt-Passepartouts gesucht hatte.

Der Betrieb bot und bietet mir die Möglichkeit, persönliche Neigungen - mein ursprünglicher Berufswunsch war Grafiker - mit diversen erlernten Berufen (Schriftsetzer, Industriekaufmann,  Organisationsprogrammierer) und dem Hang zum Handwerk und zur Selbständigkeit zu verbinden.

Die Idee, Schrägschnitt-Passepartouts im Versand zu günstigen Preisen - bei gleichzeitig vielfältiger Auswahl und individueller Fertigung - anzubieten, wurde von Künstlern, Fotografen, Galerien, Antiquariaten, Werbestudios etc. in der damaligen Bundesrepublik Deutschland und den angrenzenden westeuropäischen Staaten sehr gut angenommen.

Da ich Organisationsprogrammierer bin, entwickelte ich für die Sachbearbeitung und die allgemeinen kaufmännischen Arbeiten speziell auf den Betrieb zugeschnittene Programme.

Wesentlichen Anteil am Erfolg hatte aber auch das eigens entwickelte Holz- Verpackungssystem, das dem empfindlichem Material einen optimalen Schutz bietet.

 

Deckel und Boden bestehen aus 3,2 mm Hartfaserplatte. Die Seiten sind aus 13 mm Spanplatte bzw. Massivholz. Alle Teile sind mit Kreuzschlitzschrauben verbunden.

1989 wird das historische Landgasthaus Peter Nack - erbaut 1872, in die heutige Form umgebaut ca. 1910 - in Echem gekauft.

Im ehemaligen Tanzsaal von 250 m² wird die eigentliche Passepartout - Werkstatt untergebracht. Das Büro findet in den ehemaligen Gast- und Clubräumen seinen Platz. 

1993 setzt die Passepartout-Werkstatt als einer der ersten Betriebe eine computergesteuerte PP-Schneidemaschine von Gunnar ein, nachdem zuletzt mit 6 manuellen Passepartout - Schneidegeräten gearbeitet wurde. Für den Formatzuschnitt kommt ein Polar - Stapelschneider mit 115 cm Schnittlänge hinzu. Ein breites Angebot von serienmäßigen Mehrfachausschnitten, das nun mit der Computerschneidtechnik kostengünstig herzustellen ist, wird in Zusammenarbeit mit Künstlern und Fotografen entwickelt.

1995 folgt die zweite Gunnar - PP - Schneidemaschine, nun auch mit der Möglichkeit, runde und ovale PPs sowie diverse Sonderformen von Ausschnitten computergesteuert herzustellen.

1997 kommt eine Prägemaschine von Baier mit einer Arbeitsfläche von 300 x 400 mm und 6 t Pressdruck zum Einsatz. Nun ist es möglich, PPs durch das Aufdrucken von Künstlernamen oder Signets eine persönliche Note zu geben oder Werbeaufdrucke auf PPs aufzubringen.

1998 wird ein Bilderrahmenangebot, speziell für alle Techniken die des PPs bedürfen, in Alu und Holz vorgestellt. Auch bei der Rahmenfertigung wird mit computergesteuerten Maschinen gearbeitet.

1999 geht die PP-Werkstatt in das Internet - schauen Sie dazu ggf. auch zu unserer Web-Geschichte.

2000 Die Erfahrungen mit dem Internet verlaufen äußerst positiv. Die Planungen zu einem umfangreichen Softwarevorhaben beginnen, das den Kunden der PP-Werkstatt, aber auch Künstlern und Fotografen allgemein und weltweit die Möglichkeit eröffnen soll, Rahmungen am Bildschirm zu entwickeln. Darüber hinaus soll die geplante Software auch bei der Ausstellungsplanung einsetzbar sein und sie soll neue Wege der Kommunikation zwischen Profis und zu deren Endkunden aufzeigen. 

2001 Im Januar beginnen die Programmierarbeiten am Online Framing Studio. Die Entwicklung geschieht im engen Dialog mit Kunden und allgemein an dem Vorhaben interessierten Menschen. Das Studio wird zum 15-jährigen Jubiläum am 18.9.2001 offiziell vorgestellt.

Homepage Homepage